Die Digitalisierung sorgt für zunehmende Veränderungen von Berufsfeldern und hat somit einen enormen Effekt auf einen immer größer werdenden Teil der Beschäftigten. Zugleich hat der Bildungssektor Schwierigkeiten, mit diesem Wandel Schritt zu halten und besonders junge Menschen zeitgemäß auf die neuen Gegebenheiten vorzubereiten. Zu diesem Thema veranstaltete StartNet Europe am 20. Juni 2019 zusammen mit dem European Policy Centre und Connecting Europe einen Policy Dialogue in Brüssel. Gemeinsam mit den spanischen und rumänischen Netzwerk-Partnern Fundacìon Secretariado Gitano und Scoala de Valori, der belgischen Organisation Maks Vzw  sowie der Europäischen Kommission (DG CNCT) fand ein intensiver Austausch zu konkreten Projekten statt. Diese helfen jungen Menschen dabei, die passenden digitalen Fähigkeiten zu entwickeln, um in der Zukunft auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Beispielsweise entwickelte Fundación Secretariado Gitano im engen Austausch mit Unternehmen ein Programm für junge Roma, um sie im Bereich Digitales passgenau auf die digitalen Bedürfnisse von bestimmten Berufsprofilen vorzubereiten.

Auch die anderen Initiativen betonten die Wichtigkeit einer engen Abstimmung zwischen dem Bildungs- und dem Privatsektor, damit Jugendlichen gemeinsam die wichtigsten digitalen Kompetenzen vermittelt werden können. Gleichzeitig ist es entscheidend, Jugendlichen das Potential von digitalen Zukunftsberufen zu verdeutlichen und den Einstieg zu erleichtern. Darüber hinaus wurde das Thema unter dem Gesichtspunkt der Gleichberechtigung diskutiert, mit der Forderung, allen Jugendlichen den Zugang zu digitalen und IT Skills in gleichem Maße zu ermöglichen. Letztendlich sind digitale Kompetenzen entscheidend, um auf die Jobs von morgen vorbereitet zu sein. Genauso wichtig sind jedoch auch andere Soft-Skills, Eigeninitiative und kritisches Denken, damit Jugendliche eigenständig auf dem Arbeitsmarkt und im Leben ihren Weg gehen können.