Wie können wir den Zusammenhalt in Europa verbessern, indem wir von inspirierenden regionalen Praktiken in den Bereichen Bildung und Übergang Bildung-Beruf lernen?

Am 13. Oktober 2020 verfolgten StartNet und EARLALL diese Frage bei einem gemeinsamen Online-Workshop im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte. Ziel war es, lokale und regionale Initiativen aus Turku, Finnland und Asturien, Spanien, mit aktuellen Forschungsergebnissen und politischen Diskussionen der EU über die Zukunft der Kohäsion, der Bildung, der sozialen und wirtschaftlichen Governance zu verknüpfen.

Matti Mäkelä, Leiter des Projektmanagementbüros der Stadt Turku, hob das große Potenzial des STEAM-Pfades der Stadt hervor, der vom Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird. Es unterstützt die technischen und kreativen Fähigkeiten junger Menschen beim Übergang in den lokalen Arbeitsmarkt. José M. Secades García, Lehrer und Abteilungsleiter des Caudal Adult Education Center, stellte das Schlüsselkompetenzprogramm der Region Asturien für die Umschulung, Weiterbildung und den Übergang von Erwachsenen zur Arbeit in ihrer Region vor. Diese Beiträge wurden komplettiert durch eine akademische Analyse von Marcella Milana von der Universität von Verona. Ihr dreistufiges Konzept des sozialen Zusammenhalts basiert auf dem Einzelnen, der Gemeinschaft und den Institutionen. Monica Semedo, Mitglied des Europäischen Parlaments, betonte die Bedeutung der Chancengleichheit und dass niemandem zurückgelassen werden darf. Daher sollten die EU-Jugendgarantie und der Europäische Sozialfonds bessere Möglichkeiten bieten, um Schulabbrüche zu verhindern und in die Fähigkeiten, die Orientierung und die Zukunft junger Menschen zu investieren.

Für weitere Informationen finden Sie die vollständige Videoaufzeichnung der Veranstaltung sowie eine grafische Aufzeichnung.

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